synergie und
nachhaltigkeit

internationaler Designwettbewerb: ‚Baltic Modo – what keeps it blue?‘

Aufgabenstellung

Baltic Modo ist ein internationaler Designwettbewerb der sich vor allem an die Ostseeanreinerstaaten richtet. unter dem Motto what keeps it blue sollten nachhaltige Nutzungskonzepte für das kleine estnische Fischerdorf Viinistu und die dazu gehörige Halbinsel Pärispea entwickelt werden. nach einer mehrtägigen Studienreise nach Estland hatte sich unser Team aus Innenarchitekten und Industriedesignern gebildet und ein komplexes Konzept für den Ort und die Region entwickelt, der die lokale Bevölkerung einbeziehen, die Umwelt erhalten, und die Region wieder wirtschaftlich stärken soll. nach vorliegen des groben Konzeptes hatte jedes Teammitglied einen eigenen Bereich, für den er die Verantwortung bei der Ausarbeitung des detaillierteren Konzeptes übernommen hat. unsere Ergebnisse haben uns nicht nur bis in die zweite runde dieses Wettbewerbs, sondern auch ein zweites mal nach Tallinn und Viinistu gebracht.


Zielsetzung

Nach einer mehrtägigen Studienreise nach Estland hatte sich unser Team aus Innenarchitekten und Industriedesignern gebildet und ein komplexes Konzept für den Ort und die Region entwickelt, der die lokale Bevölkerung einbeziehen, die Umwelt erhalten, und die Region wieder wirtschaftlich stärken soll.


Gestaltung

Als das grobe Konzept vorlag, hatte jedes Teammitglied einen eigenen Bereich, für den er die Verantwortung bei der Ausarbeitung des detaillierteren Konzeptes übernommen hat. unsere Ergebnisse haben uns nicht nur bis in die zweite Runde dieses Wettbewerbs, sondern auch ein zweites mal nach Tallinn und Viinistu gebracht.

die Denkfabrik | Marvin Kracheel

Aus der alten Fischfabrik wird eine Denkfabrik. Hier sollen Schüler die Natur erfahren, besser kennen, aber auch schätzen lernen. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird das Gebäude durch Photovoltaik, Solarthermie, Geothermie, Zisternen und Brauchwassernutzung weitestgehend selbst versorgt. Die Schüler sollen umweltfreundliche Technologien nicht nur sehen, sondern auch nutzen, ausprobieren und verstehen. Das Gebäude umfasst mehrere Wohneinheiten mit Meerblick und ausreichend Fläche für eine Bibliothek, Computer-Pools und Räumlichkeiten zur Freizeitgestaltung. Der zweite Gebäudeteil beinhaltet eine Werft, wo der traditionelle Holzbootsbau wieder aufleben soll. Hier könnten auch Bootsbaukurse für Besucher angeboten werden.


das Aufwindkraftwerk | André Eitz

Das Aufwindkraftwerk soll das neue Superzeichen für Viinistu werden. Der Luftstrom soll Generatoren antreiben deren Strom nachts dazu genutzt wird eine weit sichtbare Landmark zu illuminieren. Die Fläche unter dem verglasten Gebiet kann zusätzlich als Gewächshaus genutzt werden. Eine Destille liefert für das Aufwindkraftwerk zusätzliche Wärme und für die Besucher von Viinistu das passende alkoholische Souvenir.


das Forum | Daniela Träbert

Das Forum ist der das zentrale Element, dass die Gebäude verbindet und aus den vielen Einzelteilen eine Einheit erschafft. Zwei zentrale Schneisen sollen den Bewohnern von Viinistu endlich wieder einen Zugang zum Meer gewähren.


das Theater | Nadine Wittmann

Das bereits vorhandene Theater wird komplett umgestaltet. Die Fassade wird geöffnet, ein Glaskubus eingeschoben und somit das Innere mit dem Außenraum verbunden. Im Boden der Tribüne sind kleine Generatoren eingebaut, die der Energievisualisierung dienen. Je stärker das Publikum mit den Füßen stampft, um seinen Applaus auszudrücken, desto heller wird die Zuschauertribüne beleuchtet.


das Kunstmuseum | Andrea Abendroth

Das kleine und bunt gemischte Kunstmuseum wird unterirdisch erweitert und um ein Café ergänzt. Die größte private Sammlung estnischer Kunst soll genug Platz bekommen um ausreichend gewürdigt zu werden. Hierfür bieten die neuen unterirdischen Räume genügend Platz. Das Café mit Meerblick lädt die Besucher ein, länger zu verweilen und nicht nur die Kunstwerke zu genießen.